Wasserrettungsdienst

Der Wasserrettungsdienst zur Rettung von Personen aus Wassernot ist eine der Hauptaufgaben der Wasserwacht und in einem Fachdienst gebündelt.

Hier werden Mitglieder der Wasserwacht speziell geschult um
-    Sporttreibenden und Erholungssuchenden am und im Wasser fachkundige Hilfe anbieten zu können
-    Erste-Hilfe-Leistungen durchzuführen
-    Materielle Güter sichern und bergen zu können.

Auch bei Großschadensereignissen oder im Katstrophenschutz sind die Mitglieder der Wasserwacht gefordert! In der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen wird hier schnell und ehrenamtlich Hilfe geleistet.

Am Anfang steht für jeden aktiven Wasserwachtler die Ausbildung zum Rettungs-schwimmer, wobei er  neben einem Erste-Hilfe-Kurs das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber absolviert.

Mit dem Rettungsschwimmabzeichen geht es bei der Wasserwacht erst richtig los. Durch das Rot-Kreuz-Einführungsseminar, Knotenkunde, Schnorchelabzeichen, einer Ausbildung in Wiederbelebung und der richtigen Anwendung des AED (automatisierter externer Defibrillator) geht es zum „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“. Das ist die Grundqualifikation für die Rettungskräfte in der Wasserwacht.

Vier Module schließen sich dann in der Ausbildung zum „Wasserretter“ an. Dabei werden notfallmedizinische Kenntnisse vertieft, spezielle Rettungen auch aus Flüssen geübt oder das Retten mit dem Boot trainiert. Wer Wasserretter ist, hat auch die Grundqualifikation im Sanitätsdienst und kann so zum Beispiel auch bei Veranstaltungen Sanitätsdienst übernehmen oder zur Vertiefung seiner Kenntnisse im Rettungswagen mitfahren.

Wasserretter haben schließlich die Möglichkeit sich vielfältig zu entwickeln. Die Ausbildung zum Rettungstaucher ist ebenso möglich wie die Ausbildung zum Bootsführer. Auch um als Ausbilder in verschiedenen Bereich tätig zu werden, ist  die Ausbildung zum Wasserretter die Basis.

Eine weitere mögliche Aufgabe des ausgebildeten Wasserretters ist die Mitarbeit in einer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG), die bei Unfällen über Funkmeldeempfänger alarmiert wird, um bei jeder Tages- und Nachtzeit auszurücken.

Aber es gibt keinen Einsatz ohne qualifizierte Führung! Im Rahmen einer Führungskräfteausbildung können sich unsere Mitglieder dann zum Wachleiter, Leiter einer Schnell-Einsatz-Gruppe oder sogar zum Einsatzleiter Wasserrettungsdienst weiterbilden.

Ihre Wasserwacht – eine Organisation mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten!

(Florian Koch, 27.09.2016)